Der adelige Killer ist zurrück: Ezio Auditore macht mit seinen tödlichen Klingen wieder sein Heimatland Italien unsicher. Aber nicht allein.

Die Geschichte setzt das Erfolgsspiel "Assassin's Creed 2" nahtlos fort. Auch "Brotherhood" spielt also in Italien zur Zeit der Renaissance (frühes 16.Jahrhundert). Ezio Auditore ist mittlerweile über 40 und hat den persönlichen Rachefeldzug, der ihn aus seiner Heimatstadt Monteriggioni in die Metropole Rom führte, längst hinter sich. Dennoch mischt er weiterhin erfolgreich im Mord(s)geschäft mit      -aber nicht mehr auf eigene Rechnung, sondern für einen "guten" Zweck: Meister-Attentäter Ezio kämpft mittlerweile für das Fortbestehen des gefährdeten Assassinen-Ordens. Das Abenteuer tobt hauptsächlich in Rom und seiner direkten Umgebung. Die "Ewige Stadt", schon im Vorgänger absolut galubenswürdig und nahezu perfekt in Szene gesetzt, soll noch eine Spur besser aussehen als bisher.

Ezio wird immer mehr vom virtuosen Solisten zum Teamspieler, der im Laufe des Spiels zahlreiche Mitstreiter für seine Sache gewinnt, aber auch alte Bekannte trifft und zu neuen Werkzeugen greift: Was Q für Bond war, ist Universalgenie Leonardo da Vinci für Ezio. Der Freund des Hauses Auditore langt wieder tief in die Trickkiste. Und fördert so tolle Erfindungen zutage wie Giftpfeile zum lautlosen Töten und einen Fallschirm zum lautlosen Schweben. Im Nebenjob kann man als Wohltäter der Römer auftreten und hier und da ein paar Gebäude verbessern. Solche Aktivitäten schalten neue Ausrüstung frei und sichern ihnen die Sympathie der Bevölkerung, die sich mit intressanten Aufträgen revanchieren.

Wie gesagt: Ezio ist nicht mehr allein. Und deshalb gibt es, erstmals in der Spielreihe, auch einen Mehrspielermodus mit diversen spielbaren Charakterklassen: Adliger, Doktor, Priester oder Kurtisane mit jeweils individueller Bewaffnung. Auf Karten, die an Schauplätze des Einzelspielermodus angelehnt sind, versucht dabei jeder, seine Wiedersacher möglichst kunstvoll um die Ecke zu bringen. Für die Flucht nach einem Mord haben sich die Entwickler etwas Besonderes einfallen lassen: sogenannte "Verfolgungs-Unterbrecher". Das sind Objekte, etwa Balken, Böden oder Stangen, die nach einmaliger Benutzung beim Klettern oder Rennen zerbrechen und dann nicht mehr zu gebrauchen sind - für Verfolger ist Ihr Fluchtweg versperrt.

 

Geschrieben von: Nick


Info:

Start: 18.November 2010 (PC-Version erst 17.03.2011)

Preis: 35,75 € (D1 Version)

Hersteller: Ubisoft

 

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